Vorkonfektioniert oder erst bei der Bestellung
Es gibt zwei Wege, ein Set zu erzeugen — und die Entscheidung hat spürbare Folgen.
Vorkonfektioniert heißt: Die Sets werden im Voraus gepackt und liegen als fertige Einheit im Lager. Der Versand ist dann ein einziger Griff, der Ablauf entsprechend schnell und fehlerarm. Der Nachteil: Die verbauten Artikel sind gebunden. Verkauft sich das Set schlechter als gedacht, liegt die Ware im Bundle fest, statt einzeln verkauft zu werden.
Bei Bestellung gebündelt heißt: Das Set entsteht erst im Pick & Pack. Der Bestand bleibt flexibel, weil jeder Artikel bis zum Verkauf einzeln verfügbar ist. Dafür dauert jeder Auftrag etwas länger.
Faustregel: planbare Dauer-Sets vorkonfektionieren, saisonale oder unsichere Aktionen erst bei Bestellung packen.
Was Bundling im Bestand auslöst
Ein Set ist ein eigenes Produkt und braucht eine eigene SKU. Zusätzlich muss hinterlegt sein, aus welchen Einzelartikeln es besteht — sonst weiß niemand, wie viele Sets sich aus dem aktuellen Bestand überhaupt noch bauen lassen. Bei vorkonfektionierten Sets wird die Umlagerung außerdem als eigener Vorgang gebucht: Einzelartikel raus, Set rein.
Typische Anwendungsfälle
- ▸Geschenksets zu Weihnachten, Muttertag oder als B2B-Präsent
- ▸Starter-Bundles, die Neukund:innen mehrere Produkte auf einmal näherbringen
- ▸Aktions-Bundles wie „3 für 2" oder Sets mit einer Zugabe
- ▸Merch-Pakete aus Kleidung, Print und Kleinteilen
- ▸FBA-Sets, die als eine Einheit an Amazon gehen — siehe PRE-FBA
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