Was Amazon vor der Anlieferung verlangt
FBA nimmt Ware nur an, wenn sie exakt nach Vorgabe vorbereitet ist. Typische Schritte:
- ▸FNSKU-Etikett auf jeder Einheit, bestehende Barcodes müssen verdeckt sein
- ▸Polybag bei Textilien und empfindlicher Ware, mit vorgeschriebenem Erstickungshinweis
- ▸Set-Kennzeichnung bei Mehrstückeinheiten — siehe Bundling
- ▸Schutzverpackung bei zerbrechlicher oder flüssiger Ware
- ▸Kartonetiketten für die Sendung an das jeweilige Fulfillment-Center
Dazu kommen Vorgaben zu Kartongewicht und -maßen sowie zur Anmeldung der Lieferung.
Warum Prep-Fehler doppelt kosten
Wenn eine Anlieferung nicht den Vorgaben entspricht, übernimmt Amazon die Nacharbeit — und stellt sie in Rechnung. Der größere Schaden ist aber die Zeit: Die Ware liegt im Wareneingang statt im Verkauf, oft mitten in der Phase, in der du sie brauchst.
Das ist der eigentliche Grund, warum viele Händler den Prep-Schritt auslagern: nicht wegen der Gebühr, sondern wegen der Planbarkeit.
PRE-FBA im Zusammenspiel mit dem eigenen Lager
Ein praktischer Aufbau ist, den gesamten Bestand bei einem Fulfillment-Partner zu halten und von dort aus beides zu bedienen:
- ▸FBA-Nachschub wird vorbereitet, palettiert und an Amazon geliefert
- ▸Shop und andere Marktplätze werden direkt aus demselben Bestand beliefert — siehe Multichannel
Der Vorteil: Du legst dich nicht vorab fest, wie viel Ware in welchen Kanal wandert, und kannst FBA gezielt nachfüllen, statt große Mengen auf Verdacht einzulagern. Die Anlieferung an Amazon läuft dabei wie jede B2B-Sendung — inklusive Avisierung und Terminfenster.
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