SKU, EAN, ASIN — wer ist was
- ▸SKU — deine interne Artikelnummer. Du vergibst sie, du bestimmst das Schema.
- ▸EAN/GTIN — der global eindeutige Barcode auf der Verpackung, registriert beim Hersteller.
- ▸ASIN — Amazons interne Produktkennung im Katalog.
- ▸FNSKU — Amazons Kennzeichnung deiner konkreten Einheiten im FBA-Lager, siehe PRE-FBA.
Fürs Lager ist die SKU die führende Größe: Bestand, Lagerplatz und Kommissionierung hängen daran.
Merkmale eines brauchbaren SKU-Schemas
Eindeutig. Eine SKU steht für genau eine Variante — niemals zwei Produkte unter einer Nummer.
Stabil. Einmal vergeben, bleibt sie. Wird ein Produkt überarbeitet, ist es eine neue SKU, keine geänderte alte.
Lesbar, aber nicht überladen. Ein Muster wie `TSH-BLK-M` (Shirt, schwarz, M) ist im Lager sofort verständlich. Wer dagegen Lieferant, Saison, Kollektion und Einkaufsjahr in die Nummer packt, bekommt Codes, die niemand zuverlässig vorliest.
Ohne Stolperfallen. Keine Umlaute, keine Leerzeichen, keine Sonderzeichen — und Zeichen vermeiden, die sich leicht verwechseln lassen (0 und O, 1 und I).
Warum das über alle Kanäle gleich sein muss
Sobald Shop und Marktplätze unterschiedliche Nummern für dasselbe Produkt verwenden, braucht es eine Übersetzungstabelle. Jede solche Tabelle ist eine potenzielle Fehlerquelle im Multichannel-Betrieb — und der häufigste Ursprung von falsch zugeordneten Beständen.
Praxis-Tipp: Vergib die SKU einmal zentral und schreibe sie überall gleich — im Shop, auf allen Marktplätzen und in der Bestellung beim Lieferanten. Das spart später mehr Arbeit, als das Anlegen jemals gekostet hat.
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