B2C: viele kleine Sendungen
Im B2C-Geschäft geht jede Bestellung an eine Privatperson. Typisch sind kleine Mengen, ein bis drei Artikel pro Auftrag, viel Volumen und hohe Erwartungen an Verpackung und Versandzeit. Die Ware wird einzeln kommissioniert, meist in Kartons oder Versandtaschen verpackt und über einen Paketdienst zugestellt. Das Unboxing zählt hier mit — die Verpackung ist Teil des Produkts.
B2B: wenige große Sendungen
Im B2B-Geschäft liefert dein Lager an Händler, Filialen, Firmenkunden oder Marktplatz-Warenlager. Merkmale:
- ▸Größere Mengen je Position, oft in Umkartons oder auf Paletten
- ▸Lieferpapiere wie Lieferschein, Packliste, teils Palettenetiketten nach Kundenvorgabe
- ▸Terminlieferungen mit fester Zeitfenster-Anmeldung beim Empfänger
- ▸Vorgaben des Empfängers zu Etikettierung, Kartongrößen oder Stapelhöhe
Ein Sonderfall ist die Anlieferung an Amazon: Dort gelten mit PRE-FBA sehr genaue Regeln für Etikettierung und Verpackung.
Beides aus einem Lager
Der praktische Vorteil beim Fulfillment-Dienstleister ist der gemeinsame Bestand. Dieselben Artikel bedienen Shop, Marktplätze und B2B-Abrufe, ohne dass du Ware physisch aufteilen musst. Entscheidend ist, dass die Prozesse sauber getrennt sind: B2B-Aufträge dürfen den B2C-Versand nicht blockieren, und ein großer B2B-Abruf darf den Shop nicht ungeplant leerräumen.
Praxis-Tipp: Definiere vorab, welcher Kanal bei knappem Bestand Vorrang hat. Diese Regel einmal festzulegen ist deutlich einfacher, als sie mitten in einer Aktion improvisieren zu müssen.
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