Die Schritte im Wareneingang
- 01Annahme — Lieferung entgegennehmen, äußerlich auf Transportschäden prüfen
- 02Abgleich — Ist-Lieferung gegen die Avisierung: Artikel, Mengen, Verpackungseinheiten
- 03Prüfung — Zustand der Ware, Etikettierung, gegebenenfalls Stichproben
- 04Erfassung — Buchung auf die SKU, bei Bedarf mit Charge und MHD
- 05Einlagerung — feste Lagerplätze nach FIFO oder FEFO
- 06Freigabe — der Bestand wird verfügbar und an deine Verkaufskanäle gemeldet
Warum dieser Schritt über Umsatz entscheidet
Solange Ware nicht erfasst ist, existiert sie für deinen Shop nicht. Sie steht physisch im Lager, ist aber nicht verkäuflich. Jeder Tag Verzögerung im Wareneingang ist damit ein Tag, an dem ein wieder lieferbarer Artikel weiter auf „ausverkauft" steht.
Besonders schmerzhaft ist das nach einer Nachbestellung, wenn ein gefragter Artikel gerade zurück ist — der Nachschub liegt bereits im Haus, nur eben noch nicht im System.
Was Anlieferungen beschleunigt
Sauber avisieren. Alle Positionen mit Artikelnummer, Menge und Termin vorab melden.
Richtig etikettieren. Kartons und Einheiten mit den Artikelnummern kennzeichnen, mit denen dein Lager arbeitet — nicht mit denen des Lieferanten.
Sortenrein packen. Ein Karton, ein Artikel. Mischkartons müssen im Lager erst aufgelöst und sortiert werden.
Zusatzdaten mitliefern. Chargen und MHD stehen idealerweise auf Umkarton und Lieferschein, nicht nur klein aufgedruckt auf der einzelnen Einheit.
Praxis-Tipp: Diese vier Punkte sind ein kurzer Anhang zu deiner Lieferantenbestellung. Einmal formuliert, sparen sie bei jeder weiteren Anlieferung Zeit — und verhindern, dass Ware tagelang unbuchbar am Wareneingang steht.
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